Ideen, Wünsche, Anliegen, Sorgen – vieles brennt den Bewohnern von Marienthal auf den Nägeln. Ab Sommer 2019 können Sie darüber regelmäßig auch mit wichtigen Akteuren des Quartiers im Bürgerforum diskutieren.

ZED-FORUM
MARIENTHAL

 

Wann? Herbst '19

Wo? Kinder- und Jugendfreizeit-

zentrum Marienthal

FORUM MARIENTHAL

Miteinander ins Gespräch kommen.

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Zwickauer Energiewende Demonstrieren (ZED)

Gemeinsam Zukunft gestalten

Wie sieht unsere Stadt von morgen aus? Wie wollen und müssen wir in den nächsten Jahren unseren Lebensraum gestalten? Wie können wir in unserem Quartier die Energiewende, den Umwelt- und Klimaschutz praktisch umsetzen? Die Antworten auf diese entscheidenden Zukunftsfragen werden auch aus dem Zwickauer Stadtteil Marienthal kommen.

Denn das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördern hier ein beispielgebendes Projekt, das auf Initiative der Stadt Zwickau entstanden ist: „Zwickauer Energiewende Demonstrieren“ (ZED). Als eines von nur sechs bundesweit ausgewählten Projekten soll es Vorbild sein für die Gestaltung der urbanen Energiewende in ganz Deutschland. Gleichzeitig wird es einen wichtigen Beitrag für die künftige Entwicklung von Zwickau selbst leisten.

 

Konkret: Unter Federführung des Baudezernates der Stadt Zwickau werden gemeinsam mit zwölf Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft – und vor allem mit den Marienthalern – zukunftsfähige Technologien im Bereich Energieversorgung und Mobilität erprobt und daraus alltagspraktische Maßnahmen entwickelt. Ein großes Anliegen der Stadt Zwickau ist es daher, die Technologieentwicklung im Quartier nutzerfreundlich zu gestalten.

Wünsche und Erfahrungen der Marienthaler

 

 

Die rund 8000 Bewohner von Marienthal haben bei dem Projekt ein entscheidendes Wort mitzureden:

 

Ihre Bedürfnisse, ihre Erfahrungen und ihre Wünsche sind ausschlag-gebend beim Aufbau des geplanten

„Null-Emissions-Quartiers“.

 

Dabei wird es vor allem um die Bereiche Wohnen, Energieversorgung, Verkehr und öffentliche

(Grün-)Flächen gehen. 

Gefragt wird unter anderem:
 

Wie kann eine kostengünstige, stabile und nachhaltige Versorgung mit Strom und Wärme langfristig sichergestellt werden?
 

Wie kann der Verkehr von morgen im Quartier aussehen, um allen Altersgruppen Mobilität zu sichern?
 

Wie viele Grünflächen und wie viele Straßen braucht es für Mensch, Natur und Verkehr?
 

Wie viel Komfort bietet die intelligent vernetzte Wohnung (smart home) und ab wann überfordert sie die Bewohner?
 

Wie können die Wünsche, aber auch die Kritik und Sorgen der Bewohner am besten erfasst und berücksichtigt werden?

Zukunftsfähige

und bezahlbare Konzepte

 

Zur Diskussion stehen beispielsweise eine dezentrale, speichergestützte Wärmeversorgung im Quartier, intelligente Vernetzung von Wohnbereichen, moderne und bedarfsgerechte Mobilitätskonzepte.

Entscheidend bei der Umsetzung wird sein, dass die Konzepte praxisnah, bezahlbar, altersgerecht und nachhaltig sind.

 

Deshalb sollen die Vorschläge nicht nur zusammen mit den Marienthalern erarbeitet werden, sondern in einem speziellen ZED-Forum mit den Bewohnern nochmals diskutiert und dann in einem Test-Raum auch erprobt werden.

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Ergebnisse für die Zukunft deutscher Städte

 

Die Ergebnisse aus Marienthal haben für die gesamte Stadt Zwickau entscheidende Bedeutung:

als Verantwortliche für die lokale Infrastruktur, die Bau- und Raumplanung sowie als Trägerin der kommunalen Energieversorgung, der Verkehrsbetriebe und Wohnungs-gesellschaften spielt sie eine Schlüssel-rolle bei der Umsetzung aller Maßnahmen und der künftigen Weichenstellung für die Stadt.

Doch auch die Bundesregierung blickt mit großem Interesse auf Zwickau. Die Stadt wurde – zusammen mit fünf weiteren Kommunen – aus insgesamt über 60 Bewerbern ausgewählt. Zwickau ist dabei die einzige ostdeutsche Kommune.

 

Die Ergebnisse werden wichtige Erkenntnisse liefern für die künftige Gestaltung deutscher Städte; denn die Energiewende, der Klima- und Umweltschutz wird unsere Zukunft verändern – darauf muss die Politik reagieren. Das Großprojekt wird deshalb mit über 16 Millionen Euro aus Bundesmitteln unterstützt.

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